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Rückblick

Bier-BarCamp 2017: Der Anfang der vernetzten Bierkultur in Nürnberg

09. Oktober 2017
Boeheim Bierhalle, Brunnengasse 11, Nürnberg
Bier-BarCamp Franken 2017

2017 startete in Nürnberg das deutschlandweit erste BarCamp rund um das Thema Bier. In der Boeheim Bierhalle kamen kleine Brauereien, Gastronomie, Kreativwirtschaft und Bierinteressierte zusammen, um über fränkische Bierkultur, Craft Beer, Export, Marketing, Vertrieb und Gastronomiegründung zu diskutieren.

Vor Creativity on Tap

Das Bier-BarCamp 2017 war noch keine Creativity-on-Tap-Veranstaltung, gehört aber zur Vorgeschichte des heutigen Netzwerks. Schon damals ging es um genau jene Fragen, die Creativity on Tap später weitergeführt hat: Wie vernetzen sich Brauereien, Gastronomie, Kreativwirtschaft und regionale Akteure? Wie entstehen neue Ideen rund um Bierkultur, Vermarktung, Genuss und Zusammenarbeit?


Einleitung

In Nürnberg startete 2017 das deutschlandweit erste BarCamp rund um das Thema Bier. Die Boeheim Brauerei aus Pegnitz stellte dafür kurzfristig ihre stimmungsvolle Bierhalle mitten in der Nürnberger Innenstadt zur Verfügung. Was damals als offenes Austauschformat für Brauereien, Gastronomie und Bierkultur begann, wurde zu einem frühen Baustein für die spätere Entwicklung von Creativity on Tap.

Datum: 09. Oktober 2017
Beginn: 14:00 Uhr
Öffnung für Bierliebhaberinnen und Bierliebhaber: ab 19:00 Uhr
Ort: Boeheim Bierhalle, Brunnengasse 11, Nürnberg
Veranstalter: Initiative für Bierkultur in Deutschland

Die Initiative für Bierkultur in Deutschland war ein Zusammenschluss der KulturGilde und der Spectacle Society. Ziel war die Förderung von Vielfalt, Innovation und Vernetzung in der Bierkultur, insbesondere mit Blick auf kleine und mittlere Betriebe, Kreativwirtschaft, Brauereien und Gastronomie.


Was ist ein Bier-BarCamp?

Ein BarCamp ist ein offenes Konferenzformat, bei dem die Grenze zwischen Referierenden und Publikum aufgehoben wird. Alle Teilnehmenden können ihr Wissen einbringen, Ideen und Projekte vorstellen und eigene Diskussionsthemen setzen. Genau dieser offene Ansatz passte zur Bierkultur: Statt fertiger Vorträge von oben ging es um Austausch, Praxiswissen, spontane Sessions und konkrete Fragen aus der Branche.


Fränkische Bierkultur im Mittelpunkt

Die Initiative für Bierkultur in Deutschland untersuchte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern lokaler Brauereien und Gastronomiebetriebe die fränkische Bierkultur. Ausgangsfragen waren unter anderem: Warum ist fränkisches Bier nicht so populär wie Weißbier oder Kölsch? Wie können kleine und regionale Brauereien sichtbarer werden? Und wie lassen sich neue Ideen rund um Bier, Gastronomie und Vermarktung entwickeln?


Teilnehmende, Unterstützung und Netzwerk

Die Veranstalter freuten sich besonders über die vielen kleinen Brauereien, die dem Aufruf nach Nürnberg gefolgt sind. Unterstützung fand das BarCamp durch die IHK Mittelfranken und BarthHaas Hopfen, die ihr Know-how in die Sessions einbrachten. Damit verband das Format bereits 2017 Brauereien, Gastronomie, Kreativwirtschaft, Institutionen und Fachwissen entlang der Bier-Wertschöpfungskette.


Themen der Sessions

Die Teilnehmenden brachten folgende Themen in das offene Format ein:

  • Wiederbelebung alter Biermarken
  • Über Craft Beer und seine Zukunft
  • Bierexport ins Rheinland und Ruhrgebiet
  • Guerilla-Marketing und moderne Vertriebsstrukturen
  • Tipps & Tricks zur Gastronomieeröffnung
  • Regionale Bierkultur und Vernetzung kleiner Brauereien
  • Neue Ideen und Projekte rund um Bier
  • Vertrieb und Sichtbarkeit
  • Austausch zwischen Brauereien, Gastronomie und Kreativwirtschaft

Öffnung für Bierliebhaberinnen und Bierliebhaber

Ab 19:00 Uhr öffneten sich die Türen der Boeheim Bierhalle auch für private Bierliebhaberinnen und Bierliebhaber. Über zehn Brauereien hatten eine große Vielfalt an bekannten und weniger bekannten Bieren mitgebracht, die zur Verkostung bereitstanden – ein Angebot, das mit Begeisterung angenommen wurde und für viele neue Geschmackserlebnisse sorgte. Das machte aus dem Fachformat zugleich einen offenen Treffpunkt für Bierkultur.


Was daraus entstand

Das Bier-BarCamp zeigte eindrucksvoll, wie stark die regionale Bierszene ist und wie viel Potenzial in der Vernetzung steckt. Schon kurz nach der Veranstaltung wurden in einer eigens gegründeten Facebook-Gruppe ein gemeinsamer Sud und ein Craft Beer Fest in Nürnberg geplant. Damit zeigte sich bereits 2017, welches Potenzial in offenen Austauschformaten liegt: Menschen aus Brauereien, Gastronomie, Kreativwirtschaft und Bierkultur kommen zusammen – und aus Gesprächen entstehen neue Projekte.


Von der Initiative für Bierkultur zu Creativity on Tap

Mit dem Bier-BarCamp 2017 wurde nicht nur ein spannendes Veranstaltungsformat etabliert, sondern auch ein wichtiger Grundstein gelegt: für Austausch, Kooperation und die Weiterentwicklung der Bierkultur in Franken und ganz Deutschland. Creativity on Tap führt diesen Gedanken weiter. Es geht darum, Brauereien, Gastronomie, Kreativwirtschaft, Zulieferer, Technologie, Politik und regionale Wirtschaft miteinander ins Gespräch zu bringen – nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Herausforderungen, Ideen und Projekte.


Quelle

Dieser Rückblick basiert auf dem Originalbericht von Roland Weiniger (KulturGilde e.V.), veröffentlicht am 29. September 2017 auf kulturgilde.de, sowie der Pressemitteilung der Initiative für Bierkultur in Deutschland vom 03. Oktober 2017.

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Informationen für Brauereien

Quelldokument: PM_Bier-BarCamp_Franken.docx.pdf

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